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	<title>PIANO SAILING</title>
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	<description>(B)logbuch der Segelyacht Piano</description>
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		<title>Eingewassert</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 11:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Törns]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer wissen will, wie perfekte Winterlagerorganisation geht, der muss Harald Teichelmann kennenlernen. Harald ist der bisherige Betreiber des Yachthafens Kopperby und das, was man wohl als Macher bezeichnen würde. Er hat in den 4 Jahren, in denen er den Hafen betrieben hat, das Winterlager von Grund auf aufgebaut, Kran und Gabelstapler repariert, Böcke geschweißt, Transportssystem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer wissen will, wie perfekte Winterlagerorganisation geht, der muss Harald Teichelmann kennenlernen. Harald ist der bisherige Betreiber des Yachthafens Kopperby und das, was man wohl als Macher bezeichnen würde. Er hat in den 4 Jahren, in denen er den Hafen betrieben hat, das Winterlager von Grund auf aufgebaut, Kran und Gabelstapler repariert, Böcke geschweißt, Transportssystem entwickelt und hat stets alles im Griff. Vor einigen Wochen stellte sich jedoch heraus, dass die bisherige Kranplattform in Kopperby nicht mehr zur Nutzung zulässig ist. Ein Riesenproblem. Denn das bedeutete, dass ein Autokran mit entsprechend langem Ausleger bestellt werden musste. Dieser stand nur zwei Tage zur Verfügung. Zwei Tage, an denen um die 70 Schiffe zu Wasser gelassen werden mussten. Jeder Eigner hat einen exakten Krantermin zugeteilt bekommen, Taktung: 10 Minuten. Das ist sportlich, denn es bedeutet 10 Minuten Zeit für: Gurte ums Schiff legen, kurz anheben, Balance sicherstellen, ggf. Antifouling auf die von den Stützen blockierten Stellen streichen, ins Wasser schwenken, Gurte ab, Wassereinbruch ausschließen, Motor starten, Kranplattform verlassen, nächstes Schiff bereit am Kranplatz. Schon Tage vorher hat Harald entsprechend der Kranreihenfolge Schiffs-Tetris gespielt und jedes einzelne Schiff per Gabelstapler so umsortiert, dass sie direkt in Kranreihenfolge auf dem Parkplatz standen. An jedem Schiff wurden per Kreide am Unterwasserschiff die Stellen gekennzeichnet, an denen die Gurte für optimale Balance liegen müssen.</p>
<p>Mein Krantermin war am Samstag um 12:00 Uhr. Per Mitfahrgelegenheit erreichte ich um 10 Uhr in Ruhe den Hafen in der Gewissheit, noch 2 Stunden zur Vorbereitung des Einwasserns zu haben. Das hieß: Fender raus, Leinen vorbereiten, Motorkühlschläuche wieder anschließen, alles durchchecken. Um 10:40 Uhr sagt Harald: du bist dran. Was?! Ok, ich war bereit. Aber wie konnte das passieren? Ganz einach: die perfekte Organisation hat ungelogen einen Takt von 4 &#8211; 6 Minuten erzeugt! Schlag auf Schlag ging es und der Parkplatz leerte sich. Zwei Stunden früher als geplant waren alle Schiffe im Wasser. Obwohl zwischendurch zweimal der Gabelstapler kaputt gegangen war. Und das ohne das Brüllen, Gezeter und den Stress, den ich bei einem Gruppenkrantermin in Lübeck mal miterlebt habe. Also ziehe ich an dieser Stelle nochmals meinen Hut.</p>
<p>Die große Nervosität herscht bei mir immer beim ersten Starten des Motors. Tatsächlich sprang er nach wenigen Sekunden an, allerdings mit Warnton und Warnleuchte. Oh nein, sollte ich beim Ölwechsel einen Fehler gemacht haben? Ein Blick ins Handbuch entwarnte mich, tatsächlich bezog sich das Warnsignal auf die Lichtmaschine. Das ist zwar auch nicht gut, aber die beste der drei Möglichkeiten, die anderen Leuchten stehen nämlich für Überhitzung und Öldruckmangel. Die Lichtmaschine funktionierte aber (das kann man an der Spannung sehen), tatsächlich handelte es sich nur um ein Kontaktproblem beim Überwachungskontakt. Abgezogen, gereinigt, drangesteckt, Ruhe.</p>
<p>Der restliche Tag war geprägt von putzen, putzen, putzen. Es ist immer wieder überraschend, wie dreckig das Deck über den Winter wird. Mast vorbereiten, Backskisten aufräumen, Werkzeug sortieren, ausgerauschte Reffleine wieder einziehen, Tee trinken mit <a href="http://sysieben.wordpress.com">Susanne</a>&#8230; Leider hat sich der Termin zum Maststellen dann doch ziemlich nach hinten verschoben, erst gegen 18.00 Uhr stand die Palme wieder an Deck. Dann Rigg eintrimmen (Zollstockmethode, immer wieder gut), alle Fallen in die Umlenker fädeln, Segel aufziehen, oh shit schon 19.10 Uhr! Ich wollte an dem Tag unbedingt noch nach Wendtorf überführen, denn am Sonntag war unangenehm viel Wind aus Süd angesagt. Also warf ich im vollen Chaos die Leinen los, Motor an und raste Richtung Kappeln. Um 19.45 Uhr macht die Brücke auf und ich wollte nicht noch eine Stunde verlieren. Unterwegs musste der Autopilot steuern, während ich alles Chaos beseitigte. Brücke erwischt, weiter auf der Schlei. Es wird kalt, so langsam sollte ich mal meine warmen Sachen anziehen. Gottseidank habe ich den Autopilot.</p>
<p>Exakt bei Sonnenuntergang passiere ich Schleimünde. Herrlich. Inzwischen sind auch die Genua-Schoten angeschlagen, ausgerollt, Motor aus, 5 Knoten Fahrt, Kurs Ostbegrenzung Sperrgebiet, und klack: Entspannungsmodus an. Erstaunlich wie schnell es auf See dunkel wird und wie dunkel. Zwar sind die Lichter von Damp und auch der Leuchtturm von Kiel permanent zu sehen. Aber rund ums Boot nicht mal 1 Meter Sichtweite. Ich freue mich über meine neue Kompassbeleuchtung und meine Jeantex Wintersegelhandschuhe und übernehme selbst das Steuer. Bei gemütlichen 8-10 Knoten Wind schaffe ich 5,5 Knoten Fahrt (der Autopilot schafft das tatsächlich nicht, der Mann hat einfach kein Gefühl fürs Boot) und bin mal wieder happy über meine neue Laminat Genua von <a href="http://www.sw-segel.de">Sascha Walter!</a></p>
<p>Das Fahrwasser vor Kiel ist zum Glück kaum befahren. Ich passiere die Grüne Leucht-Heul-Boje und erschaudere bei ihrem gleichmütigen Stöhnen.</p>
<p>Leider bleibt der Wind mir nicht hold. 6 Meilen vor dem Ziel schläft er langsam ein, als ich nichtmal mehr 2,5 Knoten Speed halten kann entschließe ich mich schweren Herzens doch wieder den Motor anzuschalten.</p>
<p>Die Ansteuerung von Wendtorf ist zum Glück leicht, wenn auch etwas gruselig. Das Fahrwasser ist betonnt und beleuchtet, aber sehr schmal. Nur wenige Meter querab ragen Sandbänke deutlich über Wasser &#8211; wahrscheinlich die Schüttstelle von den regelmäßigen Baggerungen, die hier gemacht werden müssen. Im riesigen Hafen von Wendtorf suche ich langsam meinen Liegeplatz. Um 01.20 Uhr bin ich fest in einem noch fast komplett leeren Hafen.</p>
<p>Koje.</p>
<p>Die Rückfahrt von Wendtorf mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert ewig. Taxi nach Laboe; Bus nach Kiel; Zug nach Hamburg. 3,5 h später bin ich zu Hause. In der Zeit wäre ich mit dem Auto schon einmal hin und zurück gefahren. Aber ganz egal, ich freue mich über einen problemlosen, wunderschönen Nachttörn und auf die vor mir liegende, bestimmt genauso schöne, Segelsaison.</p>
<p>Handbreit!</p>
<p>PS: Ich weiß, alle wollen Bilder. Aber ich habe wieder keine gemacht.</p>
 <p><a href="http://www.sy-piano.de/?flattrss_redirect&amp;id=1024&amp;md5=01e164c505f4040a3a60c1f3dc95c514" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.sy-piano.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Winterarbeit an einem Tag</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 08:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Winterarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange ist hier nichts mehr passiert. Tatsächlich haben wir letztes Jahr noch zwei tolle Wochenendtörns gemacht, jeweils nach Aero, einmal Marstal, einmal Söby. Fazit: Marstal gerne wieder, Söby muss nicht sein. Aber der Ritt dorthin war gut, bei 20 bis 25kn Hoch am Wind konnte die neue Genua mal zeigen was sie drauf hat. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange ist hier nichts mehr passiert.</p>
<p>Tatsächlich haben wir letztes Jahr noch zwei tolle Wochenendtörns gemacht, jeweils nach Aero, einmal Marstal, einmal Söby. Fazit: Marstal gerne wieder, Söby muss nicht sein. Aber der Ritt dorthin war gut, bei 20 bis 25kn Hoch am Wind konnte die neue Genua mal zeigen was sie drauf hat. Wir waren begeistert.</p>
<p>Der lange Winter hat Arbeiten am Boot lange unmöglich gemacht. Wie immer stand <em>piano</em> im Freilager und ich hatte keine Lust bei Minusgraden oder Schnee oder Regen am Boot rumzubasteln. Da morgen der Krantermin ansteht musste ich letztes Wochenende aber dringend ran und siehe da &#8211; eitel Sonnenschein belohnt den fleißigen Winterarbeiter. An einem langen Samstag konnte ich einige Punkte von der nimmer-endenden Todo Liste streichen. Nach zweimaligem Antifouling-Anstrich widmete ich mich vor allem den klappernden Kabeln im Mast. Ich hatte direkt am Anfang mal ein Antennenkabel am Spifall hochgezogen, welches uns seitdem schon bei leichtem seitlichen Schwell mit einem nervtötenden Dong-Dong-Dong den Schlaf geraubt hat. Insbesondere Ankern macht so keinen Spaß. Um das Problem zu beheben musste ich den Mastfuß abmontieren. Das war zum Glück leichter als gedacht: 3 Nieten aufgebohrt und mit schwerem Hammer rund herum ordentlich draufgehaun: nach 5 Minuten war das Ding raus. Dann gabs gleich erstmal ein Aha-Erlebnis: Die Fallen waren schon immer erstaunlich schwergängig. Beim Blick in den Mast war auch klar warum: sie waren so oft mit einander vertörnt, dass sie über lange Strecken aneinander gerieben haben. Jetzt mit freiem Blick in den Mast konnte ich das Problem leicht beheben.</p>
<p>Anschließend habe ich das Antennenkabel mit einer Sorgleine rausgezogen und Klapperstopper installiert. Der erste Versuch waren Kabelbinder. Im Abstand von einem Meter werden jeweils drei Kabelbinder sternförmig angebracht und die Enden nicht abgeschnitten. Theoretisch sollte dadurch das Kabel stets in der Mitte des Mastes gehalten werden und kann unmöglich klappern. Praktisch habe ich es kaum fertig gebracht die Kabelbinder so festzuziehen, dass sie sich nicht mehr drehen können. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit aber groß, dass die sternförmige Anordnung mit der Zeit verloren geht und damit auch der Effekt der ganzen Sache. Ansonsten ist es aber eine Low-Cost-Lösung, die bestimmt effektiv ist, wenn man damit mehrere Kabel zusammen bindet, denn dann können die Kabelbinder sich nicht mehr drehen.</p>
<p>Stattdessen habe ich Schaumstoffrohrisolierung benutzt, ich hatte noch Reste. Seitlich aufgeschlitzt ließen sie sich einfach über das Kabel ziehen. Die Arbeit ging damit auch noch ziemlich viel schneller und einfacher als die Kabelbinder. Zu dieser Lösung gibt es nicht mehr viel zu sagen, wie gut sie funktioniert, melde ich morgen nach dem Maststellen.</p>
<p>Kleinigkeiten: Kompassbeleuchtung installiert für besseres Nachtsegeln, Lautsprecher umgehängt, sodass er den Kompass nicht mehr stört.</p>
<p>Weitere Kleinigkeit: <em>piano</em> kann man ab sofort über <a href="http://www.bootschaft.net">bootschaft.net</a> mieten! Ab morgen ist sie im Wasser und wartet an ihrem neuen Liegeplatz in Wendtorf darauf, auch anderen interessierten Seglern Freude zu bereiten.</p>
<p>PS: Bilder gibt&#8217;s leider keine, dafür war zuviel zu tun!</p>
 <p><a href="http://www.sy-piano.de/?flattrss_redirect&amp;id=1020&amp;md5=96f4c7654e4b9d12867113e56c8428fe" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.sy-piano.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eine wunderbare Woche auf der Schlei</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Aug 2012 11:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Törns]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja wir wissen es. Eigentlich ist man von uns Strecke-machen gewöhnt. 1000 Meilen in 6 Wochen (Lübeck &#8211; Oslo &#8211; Lübeck) Oder 500 Meilen in  3 Wochen (Kappeln &#8211; Rügen &#8211; Bornholm &#8211; Karlskrona &#8211; Småland &#8211; Kappeln), das sind die Reisen, die wir mit piano bisher gemacht haben, denn eigentlich sind wir schlecht im dümpeln. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja wir wissen es. Eigentlich ist man von uns Strecke-machen gewöhnt. 1000 Meilen in 6 Wochen (Lübeck &#8211; Oslo &#8211; Lübeck) Oder 500 Meilen in  3 Wochen (Kappeln &#8211; Rügen &#8211; Bornholm &#8211; Karlskrona &#8211; Småland &#8211; Kappeln), das sind die Reisen, die wir mit <em>piano</em> bisher gemacht haben, denn eigentlich sind wir schlecht im dümpeln. Eigentlich haben wir gern ein klares Ziel, das wir mit großen Schritten ansteuern und erreichen. Eigentlich. Doch eigentlich ist es auf der Schlei auch gar nicht so schlecht. Und da wir ab diesem Jahr mit unserem neuen Crew- und Familienmitglied Carl unterwegs sind, war Strecke machen einfach gar keine gute Idee.</p>
<p>Stattdessen beschlossen wir, uns so wenig wie möglich vorzunehmen, um die maximale Entspannung genießen zu können und bloß nicht Gefahr zu laufen, in eine hektische Situation zu kommen. In einer solchen nämlich wäre ich quasi einhand unterwegs. Denn Nina würde sich fast immer um unseren erst gute drei Monate alten Sohn kümmern müssen.</p>
<p>Die &#8220;Planlosigkeit&#8221; fing in diesem Jahr schon beim Zeitraum der Reise an. Ich hatte keinen Urlaub genommen, sondern einen ganzen Monat Elternzeit, Nina ist ohnehin zu Hause. Das hatte den Charm, dass wir den Wetterbericht in Ruhe beobachten konnten und erst die Sachen ins Auto packten, als ein paar Tage echtes Sommerwetter angesagt war. Das war also am Sonntag, den 22. Juli.  Eigentlich wollten wir nach dem Frühstück zum Boot fahren, alles einräumen und noch am gleichen Tag ablegen. Eigentlich hatte der Wetterbericht auch Westwind mit 3 Windstärken angesagt. Tatsächlich war vor Ort dann eher sowas wie 5 Windstärken. Dann legen wir halt noch nicht ab. Eigentlich auch egal.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/023.jpg" title="Cafe in Kappeln" class="shutterset_singlepic587" >
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</a>
Statt dessen nutzen wir die <em>piano</em> zwei Tage lang einfach als schwimmendes Ferienhaus. Gar nicht übel zur Eingewöhnung und mit dem Auto vor Ort machten wir Tagesausflüge. Wir spazierten durch das gemütliche Maasholm, besichtigten das Megaprojekt Port Olpenitz und verbrachten einige Zeit in der Innenstadt von Kappeln.</p>
<p>Am Dienstag ließ der Wind endlich wie vorhergesagt nach und wir legten ab, Ziel: Missunde. Wir hatten keine Eile und nur 13sm vor uns, und ließen uns nicht davon stören, dass die knappen zwei Windstärken abwechselnd von vorn (kreuzen) und von achtern (Schmetterling) kamen. Selten stieg die Logge auf über 3 Knoten aber was solls! Gemein war nur, dass der beste Wind gerade einsetzte, als wir eine Dreiviertelstunde vor der Brücke Lindaunis warten mussten. Nach 5 gemütlichen Stunden hatten wir die 13 sm geschafft und legten im beschaulichen Missunde an. Ein hübsches Fleckchen Erde, auch wenn man sagen muss: da gibt es rein gar nix. Ein Campingplatz, Yachtliegeplätze, ein Restaurant und eine Fähre rüber in den &#8220;Ort&#8221;, in dem es viele Häuser und noch einen Campingplatz und sonst nichts gibt. Gar nichts.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/089.jpg" title="Die Crew hat Freiwache und beobachtet das Geschehen" class="shutterset_singlepic592" >
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</a>
Deswegen hat uns hier auch nichts gehalten und am Mittwoch ging es mit fast noch weniger Wind die 6 Meilen rüber nach Schleswig. Wir legten uns in den Stadthafen und waren begeistert. Ein wirklich wunderschöner, moderner und dabei nicht teurer Hafen mit superfreundlichem Personal. Toll! Wäre hier keine Sackgasse, wir würden öfter kommen. Aber auch darüberhinaus lohnt sich der Besuch in Schleswig, denn die Stadt ist wirklich schön und sehr lebendig.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/056.jpg" title="perfekter Liegeplatz" class="shutterset_singlepic590" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/590__320x240_056.jpg" alt="056" title="056" />
</a>
Carl hat die Segelei übrigens gut gefallen: die meiste Zeit hat er in seinem Kinderwagenoberteil zwischen den Bänken der Plicht gelegen, dort war er sicher vor Wind und Sonne. Auf einem Boot gibt es praktischerweise viele Möglichkeiten, Spielzeuge an irgendwelche Leinen zu befestigen (so fliegen sie nicht ständig weg) &#8211; interessanterweise waren die Leinen selbst dann aber das interessanteste Spielzeug. Und Wickeln auf dem Salontisch ist auch das größte <img src='http://www.sy-piano.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Donnerstag bekamen wir Besuch von den Großeltern aus Hamburg und genossen gemeinsam den Windarmen und Sonnenreichen Tag. Wir fuhren eine gute Meile aus dem Hafen raus, warfen den Anker und benutzen die <em>piano</em> als Badesteg.</p>
<p>Am Freitag traten wir den Rückweg an. Wir segelten bis zur Missunder Enge und motorten den Rest der Strecke, da entgegen jeder Vorhersage der Wind nicht aus Südost sondern aus Nordost kam und kreuzen im engen Schleifahrwasser zwar möglich ist, mit dem Baby an Bord aber sehr anstrengend geworden wäre. Kurz spielten wir mit dem Gedanken, nicht nach Kopperby, sondern bis Schleimünde zu fahren und von dort aus weiter in die dänische Südsee. Leider waren aber fürs Wochenende starker Regen und Gewitter angesagt und wir wollten uns die Tiefenentspannung und den Urlaubsgenuss nicht verderben. Darum hörten wir vernünftiger Weise auf, als es am schönsten war und fuhren mit wundervollen Erinnerungen an den ersten Segelurlaub zu dritt wieder nach Hause.
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	<!-- Slideshow link -->
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			[Zeige als Diashow]		</a>
	</div>

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	<!-- Thumbnails -->
		
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/012.jpg" title="Wickeln auf dem Salontisch" class="shutterset_set_49" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/021.jpg" title="Der Leichtmatrose hält Ausguck" class="shutterset_set_49" >
								<img title="021" alt="021" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/thumbs/thumbs_021.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/023.jpg" title="Cafe in Kappeln" class="shutterset_set_49" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/036.jpg" title="Spielzeug mit Leinen von der Decke - toller Spielplatz!" class="shutterset_set_49" >
								<img title="036" alt="036" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/thumbs/thumbs_036.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/053.jpg" title="Im Schutz des neuen Sonnensegels" class="shutterset_set_49" >
								<img title="053" alt="053" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/thumbs/thumbs_053.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/056.jpg" title="perfekter Liegeplatz" class="shutterset_set_49" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/dsc_1333.jpg" title="Romantischer Grillplatz" class="shutterset_set_49" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/dsc_1335.jpg" title="Unser Heimatliegeplatz" class="shutterset_set_49" >
								<img title="dsc_1335" alt="dsc_1335" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/thumbs/thumbs_dsc_1335.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/dsc_1372.jpg" title="Die scheinbar uralte (zumindest sehr langsame) Klappbrücke von Lindaunis" class="shutterset_set_49" >
								<img title="dsc_1372" alt="dsc_1372" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/thumbs/thumbs_dsc_1372.jpg" width="100" height="75" />
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								<img title="dsc_1381" alt="dsc_1381" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/thumbs/thumbs_dsc_1381.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/gemutlichkeit-auf-der-schlei/img_0451.jpg" title="Eingekuschelt im Vorschiff" class="shutterset_set_49" >
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 <p><a href="http://www.sy-piano.de/?flattrss_redirect&amp;id=1015&amp;md5=57729b5c81e09b5df65a43f762cdf411" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.sy-piano.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schwesterschiff zum Verkauf</title>
		<link>http://www.sy-piano.de/2012/07/19/schwesterschiff-zum-verkauf/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 10:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird etwa 2008 gewesen sein, als ich mit der Etap 21i Oddny vom ASV Zwischenstopp in Glückstadt gemacht habe und &#8211; wie so oft &#8211; über die Stege gegangen bin und Boote angeguckt habe. Hinten in der Ecke lag ein Boot, was mich schwer beeindruckt hat. Augenscheinlich nicht sehr groß, und dennoch sah es nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird etwa 2008 gewesen sein, als ich mit der Etap 21i <em>Oddny</em> vom ASV Zwischenstopp in Glückstadt gemacht habe und &#8211; wie so oft &#8211; über die Stege gegangen bin und Boote angeguckt habe. Hinten in der Ecke lag ein Boot, was mich schwer beeindruckt hat. Augenscheinlich nicht sehr groß, und dennoch sah es nach einer richtigen Yacht aus. Das Teakdeck lud ein, an Deck zu liegen, die vielen Winschen zeugten davon, dass das Schiff zum richtigen Segeln gebaut ist. &#8220;So ein Schiff könnte es mal sein&#8221;, dachte ich mir und schrieb mir den Schiffstyp, der zum Glück seitlich am Aufbau stand, auf: <em>Colvic UFO 27.</em></p>
<p>Immer mal wieder bin ich in der darauffolgenden Zeit ins Stöbern geraten und habe die drei Worte bei Google eingegeben, bis schließlich das Angebot für die <em>piano</em> in den Suchergebnissen auftauchte. Wenige Wochen später hatte ich die <em>piano</em> gekauft und wer hier fleißig mitliest, weiß, wieviele schöne Wochen und Wochenenden wir schon auf diesem Boot verbracht haben.</p>
<p>Der Stein des Anstoßes, die <em>Seewauwi</em> aus Glückstadt, steht nun zum Verkauf. Mit <em>piano</em> ist das Schiff dennoch schwer zu vergleichen: sie wurde vor einigen Jahren komplett entkernt und neu ausgebaut, hat einen neuen Kiel, ein neues Ruder, ein besseres Rigg. Wer auf der Suche nach einer wirklich schönen, perfekt gepflegten, schnellen aber nicht so großen Fahrtenyacht ist, der kann sich en Detail auf der folgenden Webseite informieren: <a href="http://colvicufo27.jimdo.com/">http://colvicufo27.jimdo.com/</a></p>
<p>Achso und wer Reiseberichte von der <em>piano</em> vermisst &#8211; bisher ist wirklich noch nicht viel passiert!! Wir warten zur Zeit auf gutes Wetter. Im Moment sieht es ganz gut aus, dass wir ab Sonntag die Schlei unsicher machen.</p>
 <p><a href="http://www.sy-piano.de/?flattrss_redirect&amp;id=1009&amp;md5=210789f527a1b77a8c749fb068825800" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.sy-piano.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zurück im Wasser</title>
		<link>http://www.sy-piano.de/2012/04/05/zuruck-im-wasser/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 18:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, den 01. April ist die piano endlich wieder in ihr Element gekommen. Trotz des starken Windes hat alles hervorragend geklappt, nach 1,5 Minuten Anlasserdrehen ist dann auch der Motor ohne weiteres angesprungen. Danke nochmal an Nico für die Hilfe beim Verholen in die Box! Meine größte Sorge hat sich nun auch wieder erledigt: Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, den 01. April ist die <em>piano</em> endlich wieder in ihr Element gekommen. Trotz des starken Windes hat alles hervorragend geklappt, nach 1,5 Minuten Anlasserdrehen ist dann auch der Motor ohne weiteres angesprungen. Danke nochmal an Nico für die Hilfe beim Verholen in die Box! Meine größte Sorge hat sich nun auch wieder erledigt: Der Motor erreicht wieder volle Schubkraft. Tatsächlich war scheinbar nur der Pockenbewuchs Schuld daran, dass ich statt sonst 5.6kn nur noch 3kn geschafft habe.</p>
<p>Nach einigem Klarieren, Rigg neu einstellen und Putzen hat sich <a href="http://sysieben.wordpress.com">Susanne</a>, die eigentlich gerade beim Antifouling Streichen ihres eigenen Schiffes war, gewagt, mit mir einen kurzen Schlag zu machen. Es war ganz ordentlicher Wind &#8211; ich bin schlecht im Schätzen, aber Windstärke 6 war es mindestens. So reichte die kleine Genua um uns einen schönen halbstündigen Spaß zu bescheren, einmal an Arnis vorbei und zurück. Das Anlegemanöver war ein bisschen abenteuerlich, denn bei dem Wind ist das nicht immer so einfach. Aber dank der erfahrenen Seefrau Susanne haben wir auch das in den Griff bekommen.</p>
<p>Zum Vergnügen hier eine kleine Videozusammenfassung:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/39846306" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
 <p><a href="http://www.sy-piano.de/?flattrss_redirect&amp;id=1002&amp;md5=86dd01d5cebf403e17e0083b90825fca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.sy-piano.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Klar zum Einwassern!</title>
		<link>http://www.sy-piano.de/2012/03/25/klar-zum-einwassern/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 20:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Winterarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Tag der Winterarbeit bot uns wahres Kaiserwetter. Zwar bescherte uns bei Ankunft in Kopperby gegen 10.00 Uhr noch Hochnebel frische Temperaturen um 6°C, aber schon eine Stunde später hatten wir uns aller Pullover und Jacken entledigt und schwitzten in schönstem Sonnenschein. Schwiegerpapa Jan kümmert sich nochmals um den Rumpf, der wohl noch nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Tag der Winterarbeit bot uns wahres Kaiserwetter. Zwar bescherte uns bei Ankunft in Kopperby gegen 10.00 Uhr noch Hochnebel frische Temperaturen um 6°C, aber schon eine Stunde später hatten wir uns aller Pullover und Jacken entledigt und 
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/klar-zum-einwassern/dsc_0417.jpg" title="" class="shutterset_singlepic582" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/582__320x240_dsc_0417.jpg" alt="dsc_0417" title="dsc_0417" />
</a>
schwitzten in schönstem Sonnenschein. Schwiegerpapa Jan kümmert sich nochmals um den Rumpf, der wohl noch nie mehr Liebe bei der Politur und dem anschließenden Wachsgang erfahren hat (Zahnarzt eben <img src='http://www.sy-piano.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ). Der rote Streifen am Heck, vormals ziemlich ausgeblichen, erstrahlt jetzt tatsächlich wieder im gleichen Farbton wie der an den Seiten.</p>
<p>Ich widmete mich &#8211; mal wieder &#8211; dem Vorschiff. Schon zu Hause hatte ich die Armaflexplatten zugeschnitten und auf der Terrasse mit einem Abfallstück einen kleinen Klebtest durchgeführt. Wow, die selbstklebende Rückseite hält stärker am Untergrund, als das Material in sich. Das ist super für die Haltbarkeit der Verklebung, machte mich aber auch einigermaßen nervös, da es bedeutete, dass ich nur einen einzigen Versuch hatte und nicht mehr nachträglich korrigieren kann.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/klar-zum-einwassern/dsc_0419.jpg" title="" class="shutterset_singlepic583" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/583__320x240_dsc_0419.jpg" alt="Komplett ausgekleidet mit Armaflex" title="Komplett ausgekleidet mit Armaflex" />
</a>
Trotz aller Befürchtungen war die Verklebung aber vollkommen problemlos. Das Material ist etwas elastisch, wodurch man es perfekt in alle Ecken ziehen kann (bevor man es aufklebt natürlich). Und nachdem alle Wände und die Decke damit beklebt waren, war es schon wieder etwas gemütlicher und weniger Baustelle im Vorschiff &#8211; wenn auch die schwarze Farbe eine recht düstere Atmosphäre verursacht hat.</p>
<p>Nächster Schritt: das Wandtextil. Auch hier war ich im Vorhinein etwas nervös, denn ich machte mir viele Gedanken, wie ich es schaffen würde, die weiße Oberfläche nicht mit dem Kleber in Berührung kommen zu lassen. Ich hatte noch die Schweinerei in Erinnerung, die der 
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/klar-zum-einwassern/dsc_0420.jpg" title="" class="shutterset_singlepic584" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/584__320x240_dsc_0420.jpg" alt="dsc_0420" title="dsc_0420" />
</a>
Styroporkleber verursacht hatte. Aber auch das war alles kein Problem. Der Dispersionskleber wurde mit der Rolle dünn auf das Armaflex aufgetragen und durfte dann 40 Minuten ablüften. Anschließend habe ich das erste Stück Stoff aufgeklebt &#8211; vorsichtshalber das kleinste. Und, was soll ich sagen, das ging absolut problemlos, blasenfrei, plan und fest. Mit dem Cutter Messer konnte ich ohne weiteres die überstehenden Kanten abschneiden und so eine nahezu perfekte Passform erreichen.</p>
<p>In der Ablüftzeit widmete ich mich anderen, kleineren Aufgaben: ich habe einen Teil der Bilge neu gestrichen, der kaum noch sauber zu halten war, den Salon geputzt, sodass die Polster jetzt wieder rein können und reichlich Schnack gehalten mit Nico und Birte, die auch wieder an ihrem Unterwasserschiff zu Gange waren.</p>
<p>Um 19.00 Uhr dann: fertig. Naja, fast, da das Cuttermesser zum Ende stumpf war, konnte ich nicht mehr alle Überstände abschneiden. Aber das macht nix.Alles klebt, sieht super aus und ich freu mich schon darauf, bald testen zu können, wie gut das Klima im Vorschiff jetzt ist.</p>
<p>Eine interessante Entdeckung von Nico und Birte von der <a href="http://www.tamtam-sailing.de" target="_blank">TamTam</a> ist aber noch erwähnenswert: Unsere Salinge sind falschrum! Mir ist es nie aufgefallen, aber tatsächlich, wenn man genau hinsieht, stellt man fest, dass die Backbord- und Steuerbordsaling vertauscht sind. Zwar sind sie nicht stark gepfeilt, dennoch werden die Oberwanten dadurch leicht nach vorn, statt nach achtern gedrückt. Ungünstig, dass der Mast steht, aber ich denke es ist nicht unmöglich, sie dennoch zu tauschen. Das wird noch eine interessante Aufgabe nach dem Kranen! Und vielleicht, ja vielleicht wird aus der <em>piano</em> ja dann auch die &#8220;Kreuzmaschine&#8221;, als die die UFO 27 eigentlich berüchtigt ist..</p>
<p><strong>Korrektur: </strong>scheinbar ist das normal.. zumindest habe ich einige Fotos von Schwesterschiffen gesehen, bei denen die Salinge genauso &#8220;falschrum&#8221; montiert sind.</p>
<p>Das wars wieder mit dem Winter. Kommenden Sonntag geht&#8217;s endlich wieder ins Wasser. Vorher muss ich nur noch den Propeller wieder montieren, aber das sollte ruckzuck gehen.</p>
<p>Juhu! Alles erledigt! Danke nochmal an alle fleißigen Helfer der letzten Wochenenden, ohne euch hätte das nicht geklappt.</p>

<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-48-990">

	<!-- Slideshow link -->
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		<a class="slideshowlink" href="http://www.sy-piano.de/2012/03/25/klar-zum-einwassern/?show=slide">
			[Zeige als Diashow]		</a>
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			[Mit PicLens anzeigen]		</a>
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		</div>
	</div>
	
		
 		
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/klar-zum-einwassern/dsc_0419.jpg" title=" " class="shutterset_set_48" >
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	</div>
	
		
 		
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								<img title="dsc_0420" alt="dsc_0420" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/klar-zum-einwassern/thumbs/thumbs_dsc_0420.jpg" width="100" height="75" />
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		</div>
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 <p><a href="http://www.sy-piano.de/?flattrss_redirect&amp;id=990&amp;md5=c3545b0834fa0416aeca647add003e5b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.sy-piano.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Viel zu tun im Winter</title>
		<link>http://www.sy-piano.de/2012/03/19/viel-zu-tun-im-winter/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 00:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Winterarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Winter 2011/2012 war wieder voller Arbeit am Boot, deutlich mehr, als ich eigentlich geplant hatte, und leider ist auch längst noch nicht alles abgeschlossen. Nachdem ich die Sperrholzverkleidung im Vorschiff kurzerhand komplett rausgerissen hatte, weil sie von hinten vergammelt war, musste eine neue Lösung gefunden werden. Zugunsten des Klimas im Vorschiff habe ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Winter 2011/2012 war wieder voller Arbeit am Boot, deutlich mehr, als ich eigentlich geplant hatte, und leider ist auch längst noch nicht alles abgeschlossen.</p>
<p>Nachdem ich die Sperrholzverkleidung im Vorschiff kurzerhand komplett rausgerissen hatte, weil sie von hinten vergammelt war, musste eine neue Lösung gefunden werden. Zugunsten des Klimas im Vorschiff habe ich mich entschieden, eine textile Wandverkleidung einzukleben. Die ist von der Oberfläche her atmungsaktiv und soll verhindern, dass &#8211; wie bisher &#8211; nach jeder Nacht, in der wir die Luke 
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/dsc_0139.jpg" title="das vollkommen nackte Vorschiff" class="shutterset_singlepic576" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/576__320x240_dsc_0139.jpg" alt="dsc_0139" title="dsc_0139" />
</a>
 geschlossen halten mussten, unsere Schlafkammer einer Tropfsteinhöhle gleicht. <span id="more-981"></span>Soweit so gut, nur leider ist die innere Oberfläche im Boot nicht so glatt, dass man eine Wandverkleidung dort direkt verkleben könnte. Es bedarf einer Begradigung und da fangen die Probleme schon an. Weil der Stoff bereits ziemlich teuer ist, wollte ich für diese Grundierung nicht auch noch so viel Geld ausgeben. Nach langen Recherchen und Überlegungen habe ich mich entschlossen, 10mm Styroporplatten zu verkleben, denn die sind billig (0,70€ pro Quadratmeter) und flexibel genug, um an die Rundungen des Rumpfes angepasst zu werden.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/dsc_0339.jpg" title="so sah es vor einigen Wochen im Vorschiff aus. Eigentlich nicht übel - hätte das Styropor mal gehalten :-(" class="shutterset_singlepic580" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/580__320x240_dsc_0339.jpg" alt="dsc_0339" title="dsc_0339" />
</a>
Bei meinem letzten Besuch in Kopperby habe ich dies dann wahr gemacht: ca 8qm Styroporplatten habe ich zugeschnitten, und mit entsprechendem Styroporkleber flächig verklebt. Mit einem scharfen Cuttermesser war der Zuschnitt problemlos, und so konnte ich die gesamte Auskleidung an einem Nachmittag relativ problemlos erledigen.</p>
<p>Die Ernüchterung kam am vergangenem Samstag: eigentlich wollte ich jetzt das Wandtextil aufkleben. Doch der Styroporkleber ist überhaupt nicht getrocknet, ich konnte die Platten selbst nach über 3 Wochen Trocknungszeit wie Sticker wieder von der Wand abziehen. Schöne Scheiße. Statt die Baustelle im Vorschiff wieder in ein gemütliches Schlafgemach zu verwandeln, habe ich zusammen mit Lella stattdessen den ganzen Nachmittag damit verbracht, die Kleberreste wieder zu entfernen. Wer billig kauft, kauft zweimal, dieser Spruch passt mal wieder perfekt. Inzwischen ist bereits eine Lieferung 10mm Armaflex Platten auf dem Weg zu mir. Nach allen Recherchen das non-plus-ultra. Und das kostet dann direkt 16 Euro pro Quadratmeter. Aber was solls, auf noch so eine halbe Lösung habe ich keine Lust.</p>
<p>Die nächste Baustelle über den Winter war der Propeller. Der ist nagelneu &#8211; ich habe ihn erst im März 2011 montiert. Aber leider war er schwarz lackiert. Was schick aussieht, hat auch den Seepocken gefallen, die ihn so zugewuchert haben, dass wir unter Motor zuletzt nur noch 3kn statt 5,6kn geschafft haben. Viele Meinungen und Möglichkeiten gibt es, um den Propeller vor Bewuchs zu schützen. Ich habe mich dazu entschlossen, den Propeller einfach blank zu polieren. Mit einer Reinigungsscheibe ließ sich die Farbbeschichtung ohne weiteres entfernen. Per Hand habe ich die Oberfläche dann glatt geschliffen, die abschließende Politur mit Maschine folgt nun nächste Woche.</p>
<p>Aber natürlich ist das längst nicht alles. Die übliche Winterarbeit am Unterwasserschiff und am Rumpf fehlte ja auch noch, und der 
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/003.jpg" title="... und schleift..." class="shutterset_singlepic564" >
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</a>
Krantermin ist nun schon in zwei Wochen. Zum Glück kann ich auf meine Freunde zählen: Marius, Lella und Lotta erklärten sich bereit, mir an diesem Samstag zur Hand zu gehen. So packten wir früh die Sachen und düsten gen Kopperby. Schnell waren die Aufgaben verteilt: Lotta hat die Pockenreste vom Unterwasserschiff geschliffen, Marius den Rumpf gewaschen, Lella und ich haben uns dem Vorschiff (mit dem oben beschriebenen Erfolg) und der (dritten?) Abdichtung des Vorluks gewidmet. Das Wetter war zwar nicht gerade grandios, aber okay, und im Winterlager war ganz schön was los. Johannes und Cati von der <a href="http://www.zu-zweit-auf-see.de">Gipsy Girl</a> und Nico und Birte von der <a href="http://www.tamtam-sailing.de">TamTam</a> hatten auch einiges zu tun, später stieß als Zaungast auch noch Dirk dazu.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/007.jpg" title="Die neue Antifouling Schicht lässt das ganze Schiff gleich schicker wirken." class="shutterset_singlepic568" >
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</a>
In der Mittagspause haben wir zum ersten Mal in diesem Jahr den Grill angeworfen und anschließend die Aufgaben neu gemischt: Lotta hat das komplette Antifouling gestrichen, Marius und ich haben den Rumpf poliert und Lella hat das Dreck-Chaos im Vorschiff beseitigt, das wir verursacht haben, als wir die Kleberreste abgespachtelt haben..</p>
<p>Klingt nach viel Arbeit &#8211; war es auch. Ich bin unendlich dankbar, die drei tatkräftigen Helfer gehabt zu haben. Jetzt kann das Boot ohne Weiteres ins Wasser. Vielleicht schaffe ich es vorher ja sogar noch, dem Rumpf eine schützende Wachsschicht zu verpassen.</p>

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	<!-- Slideshow link -->
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		<a class="slideshowlink" href="http://www.sy-piano.de/2012/03/19/viel-zu-tun-im-winter/?show=slide">
			[Zeige als Diashow]		</a>
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			[Mit PicLens anzeigen]		</a>
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/001.jpg" title="Lotta wäscht den Rumpf" class="shutterset_set_47" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/005.jpg" title="Nico von der TamTam beobachtet, ob wir alles richtig machen." class="shutterset_set_47" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/008.jpg" title="Die Fuge für das Vorluk wird abgeklebt" class="shutterset_set_47" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/009.jpg" title="und das Luk wieder neu eingesetzt." class="shutterset_set_47" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/010.jpg" title="nach getaner Arbeit ist es dunkel, aber man kann erahnen wie schön der Rumpf wieder spiegelt" class="shutterset_set_47" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/012.jpg" title="die fleißige Arbeitscrew im Scheinwerferlicht" class="shutterset_set_47" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/dsc_0135.jpg" title="die Deckenverkleidung im Vorschiff musste als erstes dran glauben." class="shutterset_set_47" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/dsc_0137.jpg" title="Backbord sind noch die Leisten zu sehen, auf die die Verkleidung geschraubt war. Steuerbord sind diese bereits rausgerissen." class="shutterset_set_47" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/dsc_0139.jpg" title="das vollkommen nackte Vorschiff" class="shutterset_set_47" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/dsc_0332.jpg" title="ich hatte große Ambitionen, Styropor als Grundmaterial zu nehmen. Hier der Zuschnitt der Platten." class="shutterset_set_47" >
								<img title="dsc_0332" alt="dsc_0332" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/thumbs/thumbs_dsc_0332.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/dsc_0334.jpg" title="Mit einem scharfen Cutter konnte man die Styroporplatten hervorragend bearbeiten." class="shutterset_set_47" >
								<img title="dsc_0334" alt="dsc_0334" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/thumbs/thumbs_dsc_0334.jpg" width="100" height="75" />
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/dsc_0335.jpg" title="die ersten Platten kleben!" class="shutterset_set_47" >
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/dsc_0339.jpg" title="so sah es vor einigen Wochen im Vorschiff aus. Eigentlich nicht übel - hätte das Styropor mal gehalten :-(" class="shutterset_set_47" >
								<img title="dsc_0339" alt="dsc_0339" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/winterarbeit-20112012/thumbs/thumbs_dsc_0339.jpg" width="100" height="75" />
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	</div>
	
		
 	 	
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 <p><a href="http://www.sy-piano.de/?flattrss_redirect&amp;id=981&amp;md5=e6dec0dcbdde4ad5725b26fe6d690e57" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.sy-piano.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>ungeplanter Ausflug an die Schlei</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 23:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Winterarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat es sich doch wirklich mal ausgezahlt, dass ich die Adresse dieser Seite unter dem Bootsnamen am Rumpf kleben hab. Wie sonst hätte mich Stefan, ein Stegnachbar, dessen Bekanntschaft ich bisher nicht gemacht hatte, gestern so schnell erreichen können, um mir mitzuteilen, dass meine Winterplane die letzten Stürme nicht überstanden hat. An dieser Stelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat es sich doch wirklich mal ausgezahlt, dass ich die Adresse dieser Seite unter dem Bootsnamen am Rumpf kleben hab. Wie sonst hätte mich Stefan, ein Stegnachbar,
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/ungeplanter-ausflug-an-die-schlei/dsc_0597.jpg" title="Schnee! Maximaltempo auf der Autobahn: 70. Das fängt ja gut an." class="shutterset_singlepic555" >
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</a>
 dessen Bekanntschaft ich bisher nicht gemacht hatte, gestern so schnell erreichen können, um mir mitzuteilen, dass meine Winterplane die letzten Stürme nicht überstanden hat. An dieser Stelle nochmal tausend Dank &#8211; wenn ich den Samstag auch wahrlich schöner hätte verbringen können. Denn allein der Weg an die Schlei war heute ziemlich beschwerlich. Aber was muss das muss, also musste es.<span id="more-964"></span></p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/ungeplanter-ausflug-an-die-schlei/dsc_0601.jpg" title="Seltsam, in Kopperby, eine Stunde später, ist strahlender Sonnenschein." class="shutterset_singlepic556" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/556__320x240_dsc_0601.jpg" alt="dsc_0601" title="dsc_0601" />
</a>
Doch &#8211; wer kann es glauben &#8211; in Kopperby begrüßte mich schönster Sonnenschein. Die Plane hatte es aber tatsächlich ganz schön zerfetzt, das war kein schönes Bild. Kurzentschlossen will ich das Schrottding abbinden und wieder Ordnung an Deck schaffen, doch da hatte ich die Rechnung ohne das Wetter gemacht.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/ungeplanter-ausflug-an-die-schlei/dsc_0603.jpg" title="Da zieht was auf." class="shutterset_singlepic558" >
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</a>
Innerhalb von Minuten zog eine tiefschwarze Wand auf, die Starkwind und Schneeregen mit sich brachte. Ich wetterte die Wand im Boot ab, schließlich gibt es auch drinnen genug zu tun. Jetzt sind endlich die Lautsprecherkabel, die bisher recht lose in der Hundekoje hingen, sauber verlegt. Und ich habe begonnen, die Vorschiffsverkleidung komplett abzunehmen. Hinter den Sperrholzplatten bildet sich immer viel Feuchtigkeit und die Hälfte der Verkleidung kann ich direkt wegschmeißen, weil sie vollkommen vergammelt ist. Kein Wunder, dass das Raumklima da vorne nicht das schönste ist. Bisher stand das zwar nicht auf der Liste, aber da muss wohl was neues hin.</p>
<p>Das Wetter schlug noch circa 5 Mal zwischen tiefschwarz und strahlend blau um. Naja, meine Kamera freute es. Und einen Vorteil des kleinen Bootes hat sich heute wieder gezeigt: Mit nur einer Flamme des Petroleumkochers ist die Kajüte innerhalb von Minuten auf 20 Grad aufgewärmt.</p>
<p>Hoffentlich ist jetzt alles fest.</p>

<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-46-964">

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		<a class="slideshowlink" href="http://www.sy-piano.de/2011/12/11/ungeplanter-ausflug-an-die-schlei/?show=slide">
			[Zeige als Diashow]		</a>
	</div>

	<!-- Piclense link -->
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			[Mit PicLens anzeigen]		</a>
	</div>
	
	<!-- Thumbnails -->
		
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							</a>
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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/ungeplanter-ausflug-an-die-schlei/dsc_0601.jpg" title="Seltsam, in Kopperby, eine Stunde später, ist strahlender Sonnenschein." class="shutterset_set_46" >
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								<img title="dsc_0605" alt="dsc_0605" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/ungeplanter-ausflug-an-die-schlei/thumbs/thumbs_dsc_0605.jpg" width="100" height="75" />
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		<title>Rasender Saisonabschluss</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 13:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Törns]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schnell vergeht die Zeit? Gerade noch habe ich das Boot von Harburg zu den Landungsbrücken überführt, mich darüber gefreut, wie effektiv der neue Propeller wirkt und herausgefunden, wie man die piano auch hoch am Wind schnell segelt &#8211; und schon steht sie wieder an Land. Zum Glück hielt der Oktober noch ein paar schöne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schnell vergeht die Zeit? Gerade noch habe ich das Boot von Harburg zu den Landungsbrücken überführt, mich darüber gefreut, wie effektiv der neue Propeller wirkt und herausgefunden, wie man die piano auch hoch am Wind schnell segelt &#8211; und schon steht sie wieder an Land.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/saisonabschluss-2011/dsc_0007-1.jpg" title="Durch die Nacht, den Sonnenuntergang im Rücken, geht es nach Bagenkop" class="shutterset_singlepic543" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/543__320x240_dsc_0007-1.jpg" alt="dsc_0007-1" title="dsc_0007-1" />
</a>
Zum Glück hielt der Oktober noch ein paar schöne Tage für uns bereit. Zusammen mit Marius und Tobi beschloss ich, uns noch ein letztes Mal für dieses Jahr ordentlich den Wind um die Nase pusten zu lassen. Die Wettervorhersage war grandios: Freitag, bei leicht bedecktem Himmel, 5 bft in Böen etwas mehr aus Südwest. <span id="more-950"></span>Samstag, gute 4 Windstärken genau aus Süd. Bagenkop drängte sich als Ziel für unsere Absegeltour geradezu auf: auf dem Hinweg Raumschots, Rückweg ein spitzer Halbwindskurs. Außerdem habe ich Bagenkop jetzt schon zweimal quasi unterwegs als Tagesziel gestrichen und es ist bei Nacht gut anzusteuern. Also los! Marius und Tobi waren verrückt genug, mit mir Freitag um vier in Kopperby anzukommen um viertel nach vier die Leinen los zu schmeißen. Wir nahmen die 16.45 Uhr Brücke in Kappeln und segelten &#8211; den Sonnenuntergang im Rücken &#8211; in die Nacht. Ein oder zwei Seemeilen entfernt von der Küste setzte der angesagte frische Wind ein. Herrlich! Ein knapper Meter Welle brachte uns ab und zu ins Surfen, um in den Böen den Druck besser regulieren zu können, banden wir das erste Reff ins Großsegel. Entgegen aller Befürchtungen war die Nacht nicht eisig kalt und so war es tatsächlich ein reiner Genuss. Das Plankton der Ostsee fluoreszierte leicht und so zogen wir mit unserem Kielwasser ein leuchtendes Band durch die See.</p>
<p>Schon bald kam der Leuchtturm auf Süd-Langeland in Sicht, bald die Lichter der Stadt Bagenkop, dann die grün beleuchtete Spitze der Mole des Vorhafens. Ansteuerung &#8211; absolut kein Problem. Bei dem doch recht ungemütlichen Wellenbild dachte ich es wäre eine gute Idee, bis in den Vorhafen reinzusegeln um die Segel erst dort drin, in ruhigem Wasser, zu bergen. Immer noch mit Wind von schräg achtern passiere ich den Molenkopf in ca 2 Bootslängen Entfernung und will langsam in den Vorhafen einbiegen. Just in dieser Sekunde erwischt uns eine starke Bö, eine Welle, wohl von dem flacher werden Wasser angestiegen, hebt uns unsanft nach oben und die <em>piano</em> beschließt anzuluven. Sonnenschuss? Ich habe keinen Ruderdruck mehr, kann nicht abfallen und mit einer Geschwindigkeit von über 6kn schießen wir genau auf den Molenkopf zu. Marius, bereits am Mast, bereit zum Großsegel bergen starrt mich mit erschrockenen Augen an. Abfallen &#8211; unmöglich. Also Wende! Zum Glück reicht die Fahrt im Schiff und war Tobi schon vorher bereit die Genuaschot loszuschmeißen. Das war knapp.</p>
<p>Genua weggerollt und unter Groß bringen wir erstmal wieder Abstand zwischen uns und die Mole. Motor an. Ich drehe den Schlüssel, sehe die Kontrollleuchten ausgehen, doch läuft die Maschine? Ich höre sie nicht. Dann doch, ganz eindeutig, sie ist an! Großsegel runter. Das war bestimmt nicht gut fürs Tuch, denn ich schaffe es nicht, den Bug in den Wind zu drehen. Mehr schlecht als recht verzurren Tobi und Marius das Segel am Baum, hauptsache es hört erstmal auf zu schlagen.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/saisonabschluss-2011/dsc_0021-5.jpg" title="Der Hafen in Bagenkop ist fast komplett leer. Im Hintergrund sieht man besagte Mole, die uns fast den Bugkorb gekostet hätte" class="shutterset_singlepic544" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/544__320x240_dsc_0021-5.jpg" alt="dsc_0021-5" title="dsc_0021-5" />
</a>
Also zurück in den Hafen. Schon bei den letzten Törns hat der Motor nicht mehr volle Drehzahl erreicht. Nach einiger Inspektion bin ich mir relativ sicher, dass es an starkem Bewuchs an der Schraube liegen muss. In ruhigem Wasser schafft der Motor noch knapp 3kn (statt sonst 5,3kn), hier, bei den Bedingungen schaffen wir gerade noch 1,5 kn! Nicht gerade beruhigend, jetzt bloß nicht in eine Legerwall-Situation kommen. Drum steuere ich wiederum den (in Luv des Hafenbeckens liegenden) Molenkopf an. Langsam, aber kontrolliert, gleiten wir in den Hafen. Er ist fast vollständig leer, nur zwei Fischer und ein paar Vermietungsboote liegen an den Stegen. Zum Glück, denn mit dem schwachen Motor haben wir nicht viele Anlegeversuche. Ich suche einen langen Steg aus, an dem wir mit dem Bug fast in den Wind liegen können. Das klappt. Kurze Zeit später liegen wir fest und sicher.</p>
<p>Den Schreck vertreiben wir mit Nudeln, Bier und Gin-and-Tonic, morgens um zwei fallen wir erschöpft in die Kojen.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/saisonabschluss-2011/dsc_0026.jpg" title="Männerfrühstück" class="shutterset_singlepic545" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/545__320x240_dsc_0026.jpg" alt="dsc_0026" title="dsc_0026" />
</a>
Am Samstag hat das Wetter sich wie versprochen beruhigt. Der Wind auf Süd gedreht, der Himmel blau&#8230; wir können tatsächlich noch ein letztes Mal draußen frühstücken! Bacon und Rührei, so wie es sich auf einem Herrentörn gehört. Kurz vor eins legen wir ab &#8211; unter Segeln, auf Motor hab ich nun wirklich keine Lust mehr.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/saisonabschluss-2011/dsc_0045.jpg" title="Und in den nächsten Sonnenuntergang zurück. Die Tage sind aber auch kurz inzwischen." class="shutterset_singlepic546" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/546__320x240_dsc_0045.jpg" alt="dsc_0045" title="dsc_0045" />
</a>
Mit einem Speed konstant zwischen 5 und 5,5 kn düsen wir zurück, und bis auf eine kurze Fischfütterung durch Tobi sind keine nennenswerter Vorfälle von dieser schnellen Überfahrt zu berichten. Die Brücke in Kappeln verpassen wir knapp. Blöd, der Brückenwärter hat tatsächlich nach nur 2 Minuten wieder auf rot geschaltet. Zwei weitere Minuten später wären wir auch durch gewesen. Statt dessen warten wir eine Stunde in Kappeln, nehmen die nächste Brücke und finden uns in einer vollkommen düsteren Schlei mit unbeleuchtetem Fahrwasser. Aber glücklicherweise hat mal jemand mitgedacht und die Tonnen mit Reflektoren bestückt. So können wir unsere Weg mit einer starken Maglite langsam aber sicher ertasten.</p>
<p>Unser Smutje und Hygienebeauftragter Marius versorgte uns übrigens mal wieder prima. Vorpeise: Hotdogs, Hauptspeise: Hamburger, Nachspeise: Gin-and-Tonic. Der Abend klingt zusammen mit Nico, Birte und Susanne auf der <a href="http://tamtam-sailing.de" target="_blank">TamTam </a>aus, deren nette Gesellschaft wir in diesem Jahr viel zu selten genossen haben.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/saisonabschluss-2011/dsc_0192.jpg" title="Hier kommen die Pocken." class="shutterset_singlepic550" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/550__320x240_dsc_0192.jpg" alt="dsc_0192" title="dsc_0192" />
</a>
Sonntag kam dann die Stunde der Wahrheit. Der Mast ist ausnahmsweise mal stehen geblieben, daher war das Kranen ziemlich unkompliziert. Aber ich war gespannt. Wie sieht der Propeller aus? Wie der restliche Rumpf? Und wieviel Schaden hat der Kiel nach unserem Malheur auf Christiansö davon getragen? Um es kurz zu sagen: Soviele Pocken hab ich noch nie gesehen. Sowohl an Rumpf als auch Propeller. Erstaunlich, dass wir überhaupt noch vorangekommen sind. Und so recht erklären kann ich es mir nicht, denn Nico und Birte haben auf der TamTam exakt das gleiche Antifouling aufgetragen und haben sogut wie gar keinen Bewuchs. Aber das wichtigste: Der Kiel ist vollkommen in Ordnung. Zwar hat er ein, zwei kleinere Beulen an der Unterseite, aber denen werde ich demnächst mit Feile, Hammer und Epoxyspachtel begegnen.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/saisonabschluss-2011/dsc_0302.jpg" title="Winterparkplatz erreicht." class="shutterset_singlepic552" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/552__320x240_dsc_0302.jpg" alt="dsc_0302" title="dsc_0302" />
</a>
Alle anderen Abläufe sind inzwischen routiniert: Marius hat innen alles sauber gemacht und trocken gelegt. Ich habe den Motor gespült und eingewintert. Und gegen 15.00 Uhr war dann auch schon das Auto voll mit Segeln und Polstern und die Plane auf dem Boot. Vielen Dank an Marius und Tobi. <em></em>Tschüss Saison 2011. Knapp 1000 Seemeilen habe ich wieder geschafft. Ist doch gar nicht mal so schlecht. Oder?</p>

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			<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/saisonabschluss-2011/dsc_0110.jpg" title="Am Sonntag wird das Deck nochmal ordentlich abgespritzt. Alle Salzreste sollen weg." class="shutterset_set_45" >
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		<title>Und&#8230; zurück!</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 12:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südliche Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[Törns]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, nun kommt schon der letzte Artikel über unsere Sommerreise, ich sitze wieder an meinem Schreibtisch in Hamburg, sehe draußen die Böen durch die Bäume schießen und muss dabei nicht mehr das leichte Wackeln des Bootes ausgleichen. Im Gegenteil, heute morgen beim Aufwachen mussten wir uns erstmal daran gewöhnen, dass nichts mehr schwankte. Aber wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, nun kommt schon der letzte Artikel über unsere Sommerreise, ich sitze wieder an meinem Schreibtisch in Hamburg, sehe draußen die Böen durch die Bäume schießen und muss dabei nicht mehr das leichte Wackeln des Bootes ausgleichen. Im Gegenteil, heute morgen beim Aufwachen mussten wir uns erstmal daran gewöhnen, dass nichts mehr schwankte. Aber wir konnten ausschlafen und das war herrlich, denn an Bord klappt das nicht immer. Es gibt immer wieder kleine Störquellen, die den Schlaf unterbrechen, sei es das Klappern einer Leine am Mast, das hin und herrollen von irgendeiner Flasche oder Dose auf dem Boden, die Stegnachbarn, die schon um 5 Uhr ihren morgentlichen Schnack halten oder der Besitzer des fetten Motorboots, der in 20m Entfernung früh um sieben auf einen freien Tankstellenplatz wartet und sein Boot doch tatsächlich mit einer Dauerbetätigung des Bugstrahlruders auf Position hält. Aber in Smygehamn haben wir eine neue, uns bisher unbekannte Geräuschquelle erfahren. Plötzlich lagen wir beide wach, denn es klang ganz eindeutig so, als würde jemand einen Rollkoffer über unser Deck ziehen. Einen Rollkoffer! Auf einem Boot! Na so ein Quatsch, das stimmte natürlich nicht. Und mein Kontrollgang an Deck brachte zunächst den Störenfried auch nicht zu Tage. Erst ein Blick ins Wasser klärte auf. Riesenstürme von Blasen blubberten aus dem Grund an die Wasseroberfläche, und zwar mit einer Geschwindigkeit, dass ihr Trommeln am Rumpf eben dieses Geräusch verursachte. Der Grund für die Bläschen sind Faulgase, die aus dem Boden aufsteigen. Und ja, genauso eklig wie dieses Wort klingt, riecht es danach dann auch.</p>
<p><span id="more-924"></span></p>
<p>Wir waren eh wach, also legten wir in Smygehamn schon kurz nach sieben ab. Der Tag war windstill aber sonnig, und das war dann auch okay für uns. Wir motorten quer über die Ostsee und genossen die Hitze, legten ab und zu einen Badestopp ein und fühlten uns endlich wieder richtig im Urlaub. Unser eigentliches Ziel Klintholm strichen wir recht bald und fuhren statt dessen nördlich um Møn ins so genannte
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/und-zuruck/dsc_0275.jpg" title="" class="shutterset_singlepic541" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/541__320x240_dsc_0275.jpg" alt="dsc_0275" title="dsc_0275" />
</a>
 Smållandsfahrwasser, in der Hoffnung, dort vor etwaigen Wetterwechseln ein bisschen besser geschützt zu sein. Irgendwann am Nachmittag kam dann sogar noch ein bisschen Wind auf und wir segelten nach Kalvehave. Eigentlich ein hübscher Hafen, aber wir nutzten den Stopp nur zum Wasser bunkern, Einkaufen und Duschen und legten anschließend wieder ab, um ein paar Meilen weiter westlich zu ankern.</p>
<p>
<a href="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/und-zuruck/dsc_0254.jpg" title="Blick von unserem Ankerplatz" class="shutterset_singlepic536" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.sy-piano.de/wp-content/gallery/cache/536__320x240_dsc_0254.jpg" alt="dsc_0254" title="dsc_0254" />
</a>
 Besseres Wetter hätten wir uns dafür gar nicht aussuchen können, es war warm, blauer Himmel und absolut windstill. Ankern ist dennoch immer so eine Sache, und wir sind noch nicht wahnsinnig erfahren damit. Die ersten vier Versuche, den Anker im Boden festzukriegen schlugen auch fehl, er rutschte einfach darüber hinweg. Der Grund dafür war das dicke Seegras am Boden, der Anker mähte nur Rasen und war danach so voll mit Grünzeug, dass seine Spitzen nicht mehr wirkten. Beim fünften Versuch nahmen wir dann unseren Zweitanker &#8211; und der hielt sofort bombenfest. Dieser M-Anker ist einfach geil. Zwar konnten wir leider keine Ankerkette daran machen, weil der Schäkel von dieser am anderen Anker festgerostet ist. Deswegen fädelte ich den anderen Anker einfach als Reitgewicht auf die Ankerleine &#8211; klappte hervorragend.</p>
<p>Die Nacht blieb ruhig und wir schliefen so gut wie lange nicht mehr. Das Tagesziel sollte heute (Mittwoch) die Insel Vejrø sein, ein kleines Eiland am westlichen Rand des Smållandfahrwassers. Bebaut nur mit einem Yachthafen, einigen Häusern und einem Flugplatz für Sportflugzeuge. Wieder hatten wir einen äußerst sonnigen Tag &#8211; sollte tatsächlich der Sommer anfangen? Wir erreichten Vejrø am Nachmittag, bargen die Segel, motorten langsam in den Hafen &#8211; und kehrten sofort wieder um. Zum ersten Mal haben wir eine Preisliste direkt in der Hafeneinfahrt gesehen. Und zum ersten Mal hat uns so eine Preisliste so abgeschreckt. Ganze 35€ wollten die von uns für eine Nacht haben, für 10m Boote sogar 65€!!! Und das für einen Hafen, der keine Dusche und keine weiteren Versorgungsmöglichkeiten hat. Zum Vergleich: üblicherweise kostet die Liegegebühr für ein 8m Boot so 13 &#8211; 20 € pro Nacht, das teuerste in den schicken Häfen in Westschweden und in Norwegen waren vielleicht 28€. Bei so einer Frechheit machen wir nicht mit, statt dessen warfen wir den Anker direkt vor dem Hafen. Diesmal nahmen wir sogleich den richtigen Anker und er hielt beim ersten Versuch. Gar nicht so schlecht hier.</p>
<p>Wir genossen noch ein bisschen die Sonne, kochten unser Abendessen, und schickten vorsichtshalber eine SMS an Marius mit der Bitte, uns noch einen Wetterbericht für die Nacht zuzuschicken, denn so ganz ahnungslos wollten wir nicht vor Anker liegen bleiben. Leider schaffte es die SMS erst Stunden später nach Deutschland. Glücklicherweise konnten wir aber gerade so den Seewetterbericht von DP07 über Funk empfangen. Die senden immerhin aus Kiel, gute 70km entfernt. Um 19.45 Uhr erfuhren wir also, dass für die Nacht Starkwind angekündigt war. Das nicht gut. Wir wollten doch ruhig schlafen. Also Anker auf und Kurs Onsevig, der nächste Hafen der in die richtige Richtung lag. Das war nochmal richtig schönes Segeln bei guten 3 Windstärken halbwinds im Sonnenuntergang. 10 Seemeilen legten wir so spät noch zurück und erreichten den Hafen erst bei absoluter Dunkelheit. Eigentlich kein Problem, der Hafen ist auch bei Nacht ansteuerbar. Aber: Nichts war so, wie es im Hafenhandbuch beschrieben stand! Ein grünes, blinkendes Richtfeuer sollte uns in die Einfahrt lotsen, bei Peilung 158°. Statt dessen gab es nur ein rotes Richtfeuer bei Peilung 162°. Das sind ziemlich wichtige Unterschiede, wenn die Wassertiefe neben der ausgebaggerten Rinne unter einen Meter sinkt. Wir wagten es trotzdem, Richtfeuer ist schließlich Richtfeuer, und nach einigen Herzklopfminuten waren wir drin. Legten an und waren fest. In einem Hafen, in dem die Sanitärgebäude noch im Bau waren, und der Dusch/Klowagen der provisorisch aufgestellt war mangels Strom weder Licht noch eine funktionierende Spülung hatte. Naja, aber besser als Ankern, denn der Wind legte in der Nacht wirklich ordentlich zu.</p>
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  Der Seewetterbericht über Funk am Donnerstag morgen war wieder ernüchternd. Freitag und Samstag Starkwind aus West. Blöd, wenn man nach Westen will. Für den Donnerstag sollten es nur 4 &#8211; 5 Windstärken aus NW sein. Also beschlossen wir, die Reise abzukürzen. Strichen Bagenkop (mal wieder) vom Plan und segelten direkt in den Heimathafen.</p>
<p>Wir schafften mal wieder knapp die Brückenöffnung in Kappeln um 19.45 Uhr. Nina hatte schon während der 4sm ruhigen Schleifahrwassers angefangen zu packen. Um 20.15 waren wir fest in Kopperby. Und um 21.30 saßen wir im Auto Richtung Hamburg.</p>
<p>566 Seemeilen waren das, an 17 Segeltagen. Streckenmäßig absolut okay, aber das Wetter hätte wirklich besser sein können. Im Moment weht schon wieder Sturm um Bornholm, der Seewetterbericht sagte gestern etwas von einer Böenwarnung für die östliche Ostsee mit Böen der Stärke 12. Der DWD schreibt heute, dass der Juli der erste zu kalte Monat in diesem Jahr war. Irgendwie Pech.</p>
<p>Und dennoch hatten wir eine tolle Reise. Wahrhaft abenteuerlich zwischendurch, aber dennoch sehr abwechslungsreich und interessant. Wir haben ein Dutzend vollkommen verschiedene Landschaften gesehen, freundliche Leute kennengelernt, vielleicht sogar Freundschaften geknüpft, wir haben in der Sonne gebraten und mitten in der freien Ostsee gebadet. Doch, es waren schon Flitterwochen! Und zwar ganz besondere <img src='http://www.sy-piano.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danke fürs Lesen und Kommentieren!</p>

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